My Christmas in Ludzi

Nach meinem letzten Eintrag sind die Schülerinnen dann für Weihnachten nach Hause gefahren. Als Teil unserer Weihnachtsvorbereitung bastelten wir für jedes Mädchen einen Engel. Diese 300 Engel gaben wir ihnen in der letzten Woche. 

Donnerstag Abend lagen wir drei mit einigen Mädchen draußen auf unseren Chitenjen und quatschten solange bis wir nun wirklich zu müde wurden. Ich merke, wie sehr ich die Mädchen in mein Herz geschlossen habe. Am Closing-Day erhielten sie zunächst die Bewertungen ihrer Examen und daraufhin wurden sie nach und nach von ihren Familien abgeholt. Es wurden immer weniger Mädchen, bis nur noch eine Gruppe von fünf Mädchen da war. Um ihnen die Wartezeit ein bisschen zu verkürzen, sind wir gemeinsam auf den Markt gegangen. Auf dem Weg dorthin sahen wir eine kleine Gruppe Jungen von der Boys School, die ebenfalls noch auf ihre Familien warteten. Zum Teil waren sie Brüder der Mädchen von der Girls School. Als zum Abend hin dann schließlich alle abgeholt wurden, war es plötzlich ganz leise auf dem Boarding.

Am 23.12. liefen unsere Weihnachtsvorbereitungen. Wir haben viel gebacken und Wäsche gewaschen. Da die Mädels weg waren, konnten wir ihre Waschbecken nutzen. Das ist für große Sachen wie Bettwäsche wesentlich angenehmer als im Eimer. 

Zimtschnecken

Am 24.12. fingen wir schon Vormittags früh an für das Abendessen vorzubereiten. Unser Plan waren Kartoffel-Möhren Puffer mit selbst gemachtem Apfelmus.

Die Kartoffel-Möhren Puffer
Luisa, Anika und ich

Nach dem Essen und Fertigmachen gingen wir in die Kirche. Zu diesem Zeitpunkt war es schon dunkel. In der Kirche waren pro Schiff 1-2 kleine Lampen an. An den Wänden hingen Luftballons. Außerdem wurden weiße Tücher zum Schmücken genutzt. Ich fand die Dekoration sehr feierlich. Die Besucher der Messe haben bei den Liedern lautstark mitgesungen und feierlich mitgetanzt. Auch wenn ich erst ein paar Lieder kenne, hat mich die fröhliche Stimmung mitgerissen. Ich kann überzeugt sagen, dass das eine der schönsten Messen war, an der ich je teilhaben durfte. Die Mädchen, die während der Messe manchmal vorne tanzen, hatten an diesem Tag wunderschöne weiße Kleider und weißen Haarschmuck an.
Ich kann gar nicht genau sagen, was die Messe für mich so einzigartig gemacht hat. Beim Eintreten in die Kirche habe ich direkt eine besondere Atmosphäre gespürt. Es war generell sehr dunkel und dann die wenigen Lampen. Die Krippe ganz vorne war sehr hell erleuchtet. Zum Ende der Messe sind viele Kinder nach vorne gerannt, um die Krippe zu sehen.  Als die Messe zuende war, war ich eine der letzten, die die Kirche verlassen hat. Es viel mir schwer, mich von den Gesängen zu trennen. 

Die Krippe
Der Blick auf den Altar von einem Seitenschiff. Das Foto habe ich morgens am 25.12. gemacht

Nach der Messe draußen haben sich viele Menschen frohe Weihnachten gewünscht. Auch ich habe zum Teil Bekannten, zum Teil fremden Menschen die Hand gegeben und frohe Weihnachten gewünscht. Hier konnte ich wieder die Offenheit der Menschen spüren.

Am 25.12. war morgens wieder eine Messe. Ich konnte beobachten, dass viele Frauen neue Chitenjen trugen. Nach der Messe haben wir Freundinnen (die angehenden Schwestern) besucht, um ihnen ein kleines Geschenk zu geben. Sie luden uns für ein paar Kekse ein und ließen uns an ihrer Feier teilhaben. Ich hatte das Gefühl, dass die meisten Menschen hier am 25. mehr feiern als am 24.  Unser Freundinnen hatten Musik an und wir tanzten gemeinsam mit ihnen. 

Abends waren wir bei den Schwestern zum Essen eingeladen. Es waren auch noch die angehenden Schwestern und zwei Priester eingeladen. Die Mädchen und wir warteten in einer Art Empfangsraum. Um die Zeit ein wenig zu vertreiben, machten wir Musik an und tanzten zusammen. Nach dem Essen das gleiche. Wir tanzten wieder alle ausgelassen zusammen. Die Priester, angehenden Schwestern, die Schwestern und wir. Mir hat der Abend sehr viel Spaß gemacht. Die Stimmung war total befreiend und wir tanzten immer weiter in die Nacht hinein, bis wir alle müde nach Hause gingen.

Der Essenstisch bei den Schwestern

Mein Weihnachtsfest in Ludzi war wunderschön! Ich hatte vorher ein wenig Angst mich einsam zu fühlen. Nachdem die Mädchen nach Hause gingen, sah es erst auch echt danach aus. Durch meine Mitfreiwilligen und unsere Freunde wurde es aber zu einem unvergesslichen und unvergleichlichen Fest! Weihnachten steht nun absolut auf meiner Liste der Highlights! Dafür kann ich wahrscheinlich vor allem der Herzlichkeit meiner Mitmenschen danken. 

Nach Weihnachten fing ich dann an meinen Rucksack für meine erste größere Reise in Malawi zu packen. Mehr dazu kannst du in meinem nächsten Beitrag lesen. Bis dahin vielen Dank für dein Interesse und bis bald!

Tionana,

Ina

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126/354 Tage

Seit dem letzten Eintrag ist sehr viel Zeit vergangen… Und noch mehr ist passiert!
Ich fühle mich unglaublich wohl auf dem Boarding und vergesse meinen Blog zwischendurch immer wieder.

Durch die Mädels habe ich keine einzige langweilige Minute. Sie sind wie eine zweite Familie für mich geworden. Sie sind immer für mich da und um mich herum. Entweder gehe ich von alleine raus, um mit ihnen zu quatschen oder zu spielen oder sie klopfen so lange an unser Fenster bis endlich jemand von uns heraus kommt. Wenn Luisa, Anika und ich aus irgendeinem Grund unsere Abendrunde nicht machen können und uns mit den Mädels nicht eine gute Nacht wünschen, fühlt sich der Tag für mich unvollständig an.
Über das Wochendende um den 11.11. wollte uns eine Freundin aus Madisi besuchen. Gleichzeitig war eine Schwester aus dem Nachbarort Guilleme in Ludzi zu Besuch, sodass sie unsere Freunde Miriam und Tabtiha mitnehmen konnte. Also hatten wir am Samstag Abend volles Haus in Ludzi! Zum Kochen holten holten wir unsere größten Töpfe raus, jedoch mussten wir leider drinnen essen.. Mit unserem Besuch erreichte Ludzi auch gleichzeitig die Regenzeit! Von jetzt auf gleich regnete es in Strömen. Es regnete und regnete und regnete.. ein Ende war nicht in Sicht. Riesige Pfützen waren überall zu finden und wir machten uns ein bisschen Sorgen, ob unsere Freunde heute überhaupt noch mit dem Auto nach Hause fahren könnten. 

So plötzlich wie der Regen meistens kommt, verschwindet er aber auch wieder. Ich staune jedes Mal wieder darüber, wie schnell das Wasser im Boden versickert. 

Passend dazu möchte ich von einem Ereignis letzter Woche erzählen. Ihr sollt aber wissen, dass das eine Ausnahme war und nicht alltäglich passiert. Ich ging morgens bei Sonnenschein zur Arbeit. Während des Vormittages begann es total stark zu regnen. Als der Regen leichter wurde, wollte ich für meine Frühstückspause nach Hause gehen. Doch als ich draußen an der Straße ankam, sah ich gar keine Straße mehr. Der Boden war von dem Wasser überflutet und ich blickte auf einen Fluss. An manchen Stellen war das Wasser bis zum Knie hoch! Zu meinem Glück lieh mir ein Arbeitskollege ein Paar Gummistiefel und ich erreichte mein Zuhause halbwegs trocken. Das ist aber gar nicht das, was mich an diesem Erlebnis am meisten erstaunt. Denn als ich nach einer knappen halben Stunde wieder zurück ins Krankenhaus gehen wollte, war der Fluss wie verschwunden. Vereinzelt konnte ich noch ein paar winzige Pfützen sehen, aber das ganze viele Wasser war versickert.

Der Weg vom Krankenhaus zum Boarding

Ich muss aber sagen, dass mir der Regen in einigen Punkten gefällt. Zum Beispiel können nun  viele Pflanzen wachsen und bald sind viele neue Früchte und Gemüsesorten erntereif. Außerdem sieht alles sieht bisschen bunter aus. Viele Pflanzen tragen Blüten und sowieso ist die gesamte Umgebung grüner. Als ich letzte Woche Cabasa gefahren bin, kam ich mir wieder wie bei meiner aller ersten Cabasa-Fahrt vor. Ich war von der Landschaft gefesselt und fasziniert!

Außerdem kommen ein paar mehr Tiere zum Vorschein. Zum Beispiel ein Insekt Namens Ngumbi. Hauptsächlich Abends kurz dem Regen fliegen sie überall herum. Viele von den Mädels fangen sie dann und bewahren sie im Wasser solange auf, bis sie sie in einer Pfanne rösten und dann essen. Zunächst fand ich die Vorstellung total komisch diese Tiere zuessen. Zudem esse ich normalerweise auch keine Tiere. Aber ich wollte mir unbedingt selber ein Bild davon machen, um darüber urteilen zu können. Ehrlichgesagt finde ich Ngumbi sogar ganz lecker! 😉

In der folgenden Woche war es so weit… Ein Viertel meines Jahres ist nun vorbei. Auch wenn ich bereits unzählig viele und kostbare Erfahrungen gesammelt habe, kann ich es nicht fassen wie schnell die Zeit vergeht. Heute, zu dem Zeitpunkt als ich den Eintrag schreibe, ist sogar schon ein Drittel meines Einsatzes vorbei. Anlässlich meiner drei Monate in Malawi war es Zeit, den ersten Zwischenbericht zu schreiben. Falls jemand Interesse an meinem Bericht hat, kann er sich gerne bei mir melden!

Am Wochendende darauf waren wir mal wieder auf einer Birthday-Party. Bei über 300 Mädels kannst du dir ja selber ausmalen, wie oft die so sind. Die Mädels fangen immer schon Stunden oder Tage vorher an die Party zu planen. Wer ist eingeladen? Wer bringt Geschenke mit? Wo feiern wir? Wer darf beim Einzug tanzen? Wer singt? Usw usw. 

Anika, Luisa und ich bekommen dann in der Regel im Laufe des Tages eine schriftliche oder mündliche Einladung und werden gebeten beim Dekorieren zu helfen und auch ein Geschenk mitzubringen. Die Partys sind entweder im Dining (Essenssaal) oder in einem Dorm (Schlafsaal). Wir bringen pro Geburtstagskind immer zwei Luftballons und außerdem eine Musikbox mit. So haben die Mädels ihre ausgewählte Musik während der Party und wir lernen ihren Musikgeschmack ein bisschen besser kennen.

Ein paar Mädels um den Geburtstagstisch mit selbstgebastelter Dekoration

Ein weiteres Thema: Bald ist Weihnachten! Zunächst muss ich sagen, dass bei mir die Weihnachtsstimmung wesentlich später aufkam, als ich es aus den letzten Jahren gewohnt war. Das erste Mal, dass ich hier auf irgendetwas Weihnachtliches gestoßen bin, war Ende November in einem Supermarkt in der Hauptstadt. Dort gab es Weihnachtsdekoration zu kaufen und Weihnachtsmusik zu hören. Ansonsten war ich gefühlt noch sehr sehr weit von Weihnachten entfernt. An diesem Tag haben wir unseren Weihnachtseinkauf gemacht. Unter anderem ein paar Zutaten fürs Backen. Zuhause in Ludzi fingen wir daraufhin an so langsam zu dekorieren. Jedoch sagten uns einige Mädels immer wieder, dass wir viel zu früh anfangen und Weihnachten ja erst Ende Dezember ist. In der Kirche steht seit dem ersten Advent ein Adventskranz. Ansonsten bekam ich abgesehen von unseren Aktionen und den Schneefotos von Zuhause erstmal nichts mehr Weihnachtliches mit. Eine Woche vor Weihnachten erreicht die Weihnachtsstimmung dann auch Ludzi sehbar. Im Krankenhaus wird dekoriert und in der Kirche wird für Heiligabend geprobt. Trotzdem ist es manchmal ein bisschen komisch für mich wenn wir am Wochenende zum Einen Plätzchen backen und uns zum Anderen in Bikini in unserem Immenhof sonnen. 

Die Mädels haben jetzt ihre letzte Woche vor den Ferien und haben ihre Examen fertig geschrieben. Seit dem ist hier Ausnahmezustand auf dem Boarding. Abends wird total viel getrommelt, getanzt und gesungen. Es wird gefeiert! Die Freude der Mädchen springt auf mich über und wir verschieben unser Abendessen manchmal um 1-2 Stunden nach hinten, um mit ihnen gemeinsam zu feiern. 

Ich frage mich, wie es wohl sein wird, wenn die Mädels diese Woche alle nach Hause zu ihren Familien fahren und Weihnachtsferien haben. Mir wäre es am liebsten, wenn sie alle hier bleiben würden.. 😀 Anika, Luisa und ich fürchten uns schon vor der Stille auf dem Boarding.

Ich freue mich aber schon riesig auf das Reisen nach Weihnachten!! 
Ich bemühe mich, möglichst bald wieder zu schreiben!

Tionana,

Ina
PS.: Ich habe jetzt eine Uniform im Krankenhaus:

Der Umzug, das Boarding und Meer

Am 7. Oktober war es endlich soweit! Der Umzug stand an!

Also packten wir im Gästehaus unsere Sachen. Es ist erstaunlich wieviel sich in dem Haus nach nur zwei Monaten schon etabliert hatte. Selbst wenn der Großteil meiner Sachen immernoch im Koffer war, gab es so viele Sachen einzupacken. Deko, Kleidung, Waschzeug, Duschzeug, Lebensmittel… Außerdem gehört der Großteil an Geschirr und Töpfen etc auch zu unserem neuen Haus. Am Ende standen wir vor unzähligen Taschen und Kartons und wussten nicht, wie wir die alle in unser Haus bringen sollten. Also suchten wir uns Hilfe auf dem Boarding und waren sehr dankbar für die Unterstützung einiger Mädels! Als wir ihnen von unserem Umzug erzählten, war die Freude riesig!! Wenn es überhaupt möglich war, freute ich mich nun noch mehr endlich umzuziehen!

Der Umzug war insgesamt viel zeitintensiver als erwartet und bei der Hitze auch ziemlich anstrengend! Letztendlich standen wir dann aber vor unserer ersten Nacht im neuen Zuhause. Wir kochten etwas zu Essen und ich hing noch schnell mein Moskitonetz auf. Damit war der Tag aber noch nicht vorbei!

Danach ging es in den Essenssaal. Dieser wurde heute Abend in eine Disko umfunktioniert.Es war ein sehr gelungener Einstieg in unser Leben auf dem Boarding! Bereits an diesem Abend schloss ich die Mädels ein Stück weit in mein Herz. 

Seit dem verläuft jeder Tag ein bisschen anders, ist jedes Mal aufs neue sehr interessant und bereitet mir große Freude!

Montags bis Freitags arbeite ich und die Mädels sind in der Schule. Das heißt es bleiben uns nur die Abendstunden. Dort unterstützen wir Mädels beim lernen. Danach beten wir gemeinsam. Im Oktober war es jeden Abend der Rosenkranz. Seit es November ist, singen wir anstatt des Rosenkranzes ein paar Lieder, und sprechen zwei Gebete. Samstags haben die Mädchen jedoch sehr viel Zeit. Manchmal gehe ich einfach nur raus um, mit ihnen zu quatschen, manchmal spielen wir Spiele. Außerdem leihen sie sich besonders Samstags sehr viele von unseren Spielsachen wie Buntstifte, Bälle, Bücher etc aus.

Um euch einen kleinen Einblick zu ermöglichen erzähle ich einfach von ein paar Erlebnissen mit den Mädels.

Mitte Oktober zum Beispiel war in Malawi Muttertag. Da haben wir uns mit Mädchen draußen mit Wasserfarbe hingesetzt und Bilder für unsere Mütter gemalt.

Durch den Umzugsstress haben wir unsere Pinsel nicht gefunden und mussten dann leider Ohrenstäbchen nutzen

Letztens haben wir in unserem ganzen Umzugsgewusel sogar ein Schwungtuch gefunden. Da war Freude der Mädels riesig!

Da der Oktober so heiß ist, haben wir an den Wochenenden ein paar Mal eine Wasserschlacht gemacht.

Außerdem haben wir in unseren Vorbereitungsseminaren etwas über die Kinderrechte gelernt. Letzten Samstag fanden wir endlich genug Zeit um unser Wissen mit den Mädchen auszutauschen. Da auf dem Boarding aber über 300 Mädchen leben, beschlossen wir, die Einheit zunächst nur mit der Klasse 8 zu machen. Zuerst hatten sie die Möglichkeit, uns und den anderen Mädchen zu erzählen, was sie bereits über die Rechte eines jeden Kindes wissen. Danach erklärten wir ihnen die zehn Kinderrechte laut der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen.

Zum Schluss bildeten wir zehn Gruppen. Nach dem Abendessen trafen wir uns wieder und jede der zehn Gruppen stellte eines der Rechte da. Einige Gruppen machten ein kleines Schauspiel, eine Gruppe sang, eine Gruppe stellte ein Gedicht vor. Anika, Luisa und ich machten ebenfalls ein kleines Schauspiel.

Es müssen aber gar nicht unbedingt größere Aktionen sein. Manchmal waschen wir auch einfach nur unsere Wäsche gemeinsam oder zeigen uns gegenseitig ein paar Lieder die wir kennen.

Es fällt mir sogar schon schwer, mich an die Zeit im Gästehaus ohne die Mädels zurück zuerinnern. Ich freue mich unglaublich auf die weitere kommende Zeit mit den Mädchen und bin jedes Mal aufs neue glücklich, wenn ich Zeit mit ihnen verbringen kann!

Es gibt noch ein anderes Erlebnis von den letzten Wochen, von dem ich gerne erzählen möchte. Mitte Oktober bin ich mit ca 30 Arbeitskollegen nach Mangochi an den See gefahren. Es war ein sehr spannendes, aufregendes und schönes Wochenende!

Freitag morgens ging die ca 7 stündige Fahrt mit zwei Minibussen los. Die Musik lief laut. Es wurde gesungen, gelacht und viel gequatscht, sodass die lange Fahrt sehr schnell zu einem schönen Teil des Trips wurde. Mittags machten wir eine kleine Pause. Dort gab es Essen. Meine Fähigkeiten, Maisbrei und Kohl mit der Hand zu essen wurden also in Gegenwart von 30 Einheimischen auf die Probe gestellt. Ich bin sehr froh, dass ich das Zuhause manchmal übe! 

Am Ziel angekommen packten wir unsere Taschen in die Zimmer, zogen uns um und flitzten schnell an den See. Nachdem wir ein wenig im Wasser waren, nahm ein Fischer einige von uns mit auf sein Boot. So fuhren wir dann in den Sonnenuntergang!

Am nächsten Tag wechselten wir den Ort. Aber natürlich waren wir weiterhin am See. Dieses Mal waren wir in einem Bereich, wo wir Eintritt zahlen mussten. So waren wir dort fast die einzigen. Dieser Tag war die Entspannung pur! Es war ein Wechsel zwischen im Sand liegen, im Wasser abkühlen und essen. 


Am aller letzten Tag hatten wir ein wenig Zeit, uns die Stadt anzugucken. Ich zog nach dem Frühstück mit zwei anderen Mädels los. Manche kauften Anziehsachen, ortstypische Lebensmittel oder anderes. Ich entschied mich für einen Sack Mangos, da sie dort sehr günstig sind. Außerdem schmecken sie sooo gut und wir essen viel zu viele von ihnen.. 🙈 Bevor wir zurück fuhren gab es noch Mittagessen. Dann ging es zurück nach Hause und ich kam abends in Ludzi an.

Reis, Tomatensauce und Chicken

Tionana,

Ina

Pharmacy

Bevor am Montag den 20.09. mein erster Arbeitstag in der Pharmacy startete, war zunächst wie gewohnt die Assembly. Diesen Morgen lauschte ich aber nicht meinen Arbeitskollegen, wie sie auf Chichewa aus der Bibel vorlesen. Diesen Morgen sollte ich vorlesen. Ein Glück aber aus der englischen Bibel!
Das Symbol was dahinter steckt freut mich sehr. Ich fühle mich ein Stück weit mehr in das Kollegium integriert!

Dann ging meine Arbeit in der Pharmacy los! 

Zunächst wurde mir dort alles gezeigt. Es gibt einen kleineren Raum vorne, wo die Medikamente ausgegeben werden, einen Zwischenraum und zum Schluss das größere gekühlte Lager.

Es sind von meinem jetzigen Standpunkt aus schon fünf Wochen, die ich hier in der Pharmacy arbeite. Ich komme in letzter Zeit leider nur selten dazu, Beiträge zu schreiben. Meistens bin ich beschäftigt. Das ist aber gut so. Die Beschäftigung tut mir gut und bereitet mir große Freude. 

Meine Arbeit in der Pharmacy sieht sehr verschieden aus. Es gibt zum Einen Aufgaben die fast oder jeden Tag vorhanden sind: Unter anderem Tabletten abzählen und abfüllen, Bestellungen von anderen Stationen im Lager bearbeiten und dokumentieren und Medikamente an die Patienten ausgeben und erklären. 

Ich beim Tabletten abfüllen

 Dann gibt es noch andere Aufgaben, die manchmal auftreten: Zum Beispiel war zum Ende des Monats physically counting. Bedeutet alle Medikamente und Gegenstände zählen. Außerdem kam einmal eine große Medikamentenspende aus Spanien. Da waren wir erstmal ein paar Tage mit beschäftigt.

Meine Arbeitskollegen in der Pharmacy sind sehr herzlich zu mir und ich fühle mich hier echt wohl! In der freien Zeit quatschen wir viel und haben jede Menge Spaß 🙂

Eine Arbeitskollegin kennt sich mit Braids besonders gut aus und zeigt mir in der Mittagspause manchmal Frisuren. So kann ich auch neben dem medizinischen Teil sehr viel von ihnen lernen!
Tionana,

Ina

Wochenendausflug Lilongwe

Beim Wochenendausflug nach Lilongwe ging es in erster Linie darum, etwas mit der Aufenthaltsgenehmigung beim Immigration Office zu regeln. Donnerstag Abend ging es für uns drei aus Ludzi los. Wir fuhren mit zunächst mit dem cabasa und dem Minibus nach Guilleme zu unseren Freunden. Bereits auf der Straße im Dorf wurden wir von einer Lehrerin offen empfangen. Sie zeigte uns den Weg zur Girls Primary School. Bevor wir beim Wohnhaus von Miriam und Tabitha ankamen, wurden wir auch noch von anderen Lehrern und einigen Schwestern herzlich willkommen geheißen.

Ankunft in Guilleme

Nach einer kleinen Tour durchs Dorf kochten wir und gingen relativ früh ins Bett. Denn am Freitag Morgen standen wir noch vor der Sonne auf!

Es dauerte ein wenig, bis wir einen Minibus gefunden hatten, in dem auch wirklich für uns alle Platz war. Doch nach einiger Zeit ging unsere Fahrt in einen kleinen Urlaub los!

 Manchmal macht der Minibus Zwischenstopps, damit Menschen aus- oder einsteigen können. Dann kommen in der Regel Straßenverkäufer an die Fenster vom Minibus, um ihre Lebensmittel zu verkaufen. Es gibt dann Erdnüsse, Bananen, Getränke, Lollis,  gekochte Eier, Mandasi (ein malawisches Gebäck) und anderes. Ich kaufte mir diesmal einen gebratenen Maiskolben.

 Es gibt nie viel Zeit zum Entscheiden. Wenn alle Passagiere im Minibus drin sind, geht es weiter und der Kauf muss abgeschlossen sein.
 Beim Immigration Office angekommenen, trafen wir auf unsere anderen Mitfreiwilligen. Nachdem wir die offiziellen Sachen geregelt hatten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu unserer geplanten Lodge.

Den Weg zu Fuß bei der Hitze haben wir eindeutig unterschätzt. Es war die pralle Mittagssonne  und es ging eigentlich nur bergauf. Zu unserem Glück half uns jeder Fußgänger den wir nach dem Weg fragten, sodass wir die Lodge dann schnellst möglich erreichten.

In der Lodge angekommen, sprang ich direkt in den Pool! Anschließend genossen wir alle gemeinsam die Sonne und die kleine Auszeit. Wir tauschten einige von unseren Erfahrungen aus. Es hat mir echt gut gefallen, in der gesamten Gruppe Mal wieder vereint gewesen zu sein.

In der Lodge trafen wir noch auf andere Reisende und Einheimische, mit denen wir uns viel unterhielten.

Am nächsten Tag starteten wir eine kleine Shopping Tour in der Hauptstadt.

Der Weg führte uns über eine Brücke

Zunächst machten wir uns auf die Suche nach einem Chitenjen Markt. Wir hörten von ehemaligen Freiwilligen von ihm. Durch die Hilfe einer Frau fanden wir ihn endlich auch. Das war gar nicht so einfach! Auch wenn wir von vielen Leuten eine Wegbeschreibung hatten, war es schwieriger als gedacht. Der Weg war sehr verwinkelt und der Eingang zum Markt sehr gut versteckt. 

Als wir angekommen waren, fühlte es sich für mich an, als hätte ich einen neuen, völlig anderen Ort betreten. Der Markt bestand aus einem wirklich schmalen Weg, an dem rechts und links kleine Stände waren. Das einzige Produkt was es dort zu sehen gab waren die Chitenjen! Überall Chitenjen!

Es viel mir schwer, nicht alle kaufen zu wollen!

Zum Mittagessen kauften wir uns eine Kleinigkeit im Supermarkt. Nach der Pause teilte sich unsere Gruppe. Ein Teil machte sich langsam auf den Heimweg, der andere Teil machte sich auf den Weg zu einem Hairdresser Studio. Ich gehörte zum zweiten Teil. Unser Plan waren Braids! Bevor das Flechten aber starten konnte, mussten wir erst in zwei drei Läden nach Kunsthaar in unserer Farbe suchen. Dann ging es aber auch los. Ca vier Stunden flechteten Frauen an meinem Kopf. Mal eine, mal zwei, oder auch mal drei gleichzeitig.

Am Sonntag stand nur noch Großeinkauf im Supermarkt auf dem Plan. Meine Ludzi Mädchen und ich kauften Lebensmittel, die in unserer Heimat teurer oder nicht zu finden sind. Dann ging es zurück nach Hause. Wenn ich von Ludzi spreche, und ‚Heimat‘ oder ‚Zuhause‘ sage, dann sage ich das nicht nur, weil ich dort jetzt ein Jahr leben werde. Ich sage es, weil es sich bereits wirklich wie nach Zuhause zurück kommen anfühlt.
Tionana,

Ina

Nach Hause kommen

Gelungene Überraschung?

Die zweite Woche in der OBD verlief ziemlich ähnlich. Ich fühle mich von Tag zu Tag sicherer im Chichewa-Sprechen mit den Patienten. Meine drei, vier auswendig gelernten Sätze habe ich mittlerweile auch drauf 😉

Am Freitag morgen (08.09.) ging es aber nicht wie gewohnt zur Arbeit. Meine Mitfreiwilligen und ich standen beim Sonnenaufgang mit unseren Rucksäcken bereit.

Der Sonnenaufgang

 Es ging in Begleitung einer Schwester mit dem Auto nach Lilongwe. Mehr oder weniger komplikationsreich schafften wir es noch zwei Minuten vor Feierabend letztendlich zur richtigen, der deutschen Botschaft. Zunächst standen wir nämlich vor der norwegischen Botschaft und mussten dann innerhalb von zwanzig Minuten quer durch die ganze Hauptstadt bei Wochenendverkehr. Der Fahrer wählte dann den schnelleren Weg: Querfeldein neben den gewohnten Straßen, sodass wir es noch rechtzeitig schafften. Bei der Botschaft angekommen haben wir unsere Stimmzettel für die Bundestagswahl ab. 

Danach trafen wir uns mit einem anderen Freiwilligen von Luisas Organisation an einem Shoppingcenter. Wir gingen eine Kleinigkeit essen und kauften ein paar Lebensmittel wie Käse, Gurke oder Schokolade, die es in unserem kleinen Dorf nicht gibt. 

Am Samstag waren wir zunächst in der Kirche. Sie gefällt mir immernoch total gut und bietet eine schöne Gelegenheit mal aus dem gewohnten Alltag auszusteigen. Danach war Wäsche waschen, Feuer machen, Mittagessen kochen und Spielen mit den Mädels auf dem Boarding angesagt. Nachmittags hatten wir Besuch. Wir luden die amerikanische Freiwillige, eine Arbeitskollegin von mir, zu uns nach Hause ein. Wir kochten gemeinsam und quatschten bis über den Sonnenuntergang hinaus. Es hat mir total gut gefallen, die Erfahrungen mit einer Freiwilligen aus einem anderen Land intensiver auszutauschen. Dafür ist im Krankenhaus leider manchmal nicht genug Zeit.

Beim Pommes selber machen

Sonntag war ein sehr aufregender Tag! Nach der Kirche unternahmen wir gemeinsam in der Gruppe vom Vorabend den für uns ersten Ausflug ohne die Begleitung einer Schwester.Unsere kleine Reise ging nach Mchinji. Der Distrikt Ort. 

Bis zur nächst größeren Straße fuhren wir ca 20 Minuten mit einem Cabasa. Cabasa heißt Fahrradtaxi. Oben auf dem Gepäckträger des Fahrrads angekommen, möglichst ohne dass mein Rock über die Knie hoch rutscht, musste ich nur noch eine Stelle zum Festhalten finden. Doch als der Fahrer erstmal losfuhr, war das Gefühl noch viel schöner als ich es mir vorgestellt hatte. Es ist unglaublich befreiend und ich wollte, dass die Fahrt nie wieder aufhört!

Ich kann gar nicht beschreiben, was diese Fahrt so besonders macht. Ich lege dabei mein volles Vertrauen in eine fremde Person. Diese fährt dann so schnell sie kann durch die scheinbar unbegrenzte Landschaft!

Es macht einfach Spaß!

Auf dem Cabasa

An der Straße angekommen, stellten wir uns einfach an die Haltestelle. Bis der nächste Minibus dann halt irgendwann kommt.

In Mchinji schloss sich uns noch eine andere amerikanische Freiwillige an. Ein Glück kennt sie sich dort schon ein bisschen besser aus, sodass wir uns auf dem verwinkelten Markt nicht verliefen. Wir kauften einige Lebensmittel ein und gingen zum Abschied essen. Der Rückweg verlief ziemlich ähnlich wie der Hinweg. Insgesamt war es ein sehr gelungener Tag!

Ein Marktstand

Am Montag war mein Geburtstag. Am Anfang hatte ich Angst vor diesem Tag. Denn der Geburtstag ist ein Tag, den ich immer mit meinen Liebsten verbringe. Kurz vor meinem Geburtstag habe ich mich dann aber doch riesig gefreut! 

Anika und Luisa haben mich morgens mit Geburtstagsmusik und Kerzenschein geweckt und mich zum gedeckten Tisch geführt.

Der Raum war mit Luftballons und Kerzen geschmückt und es wartete ein kleines Geschenk von meinen Mitfreiwilligen auf mich. Außerdem konnte ich endlich meine erste Post aus Deutschland öffnen!

Danach verlief der Tag völlig ungewohnt. Danach verlief der Tag irgendwie anders als gedacht. Bei der Arbeit gratulierte mir niemand. Die herzlichen Umarmungen, die ich mir in meinem Kopf schon ausgemalt hatte, bekam ich nicht. Außerdem war sehr wenig für mich zu tun, sodass ich viel Zeit alleine zum Nachdenken hatte und ein wenig traurig wurde. Um meinen Kopf frei zu bekommen, beschloss ich zum ersten Mal meine Frühstückspause zu machen. Auf dem Heimweg hatte ich ein sehr nettes Gespräch mit einem Fremden, welches mir schon wieder ein kleines Lächeln ins Gesicht zauberte. Aber als ich Zuhause ankam war die Freude riesig! Meine zwei Mitfreiwilligen aus Guilleme wollten mich in meiner Mittagspause überraschen und waren heimlich bei mir Zuhause! Weil ich aber früher zurück kam, war ich letztendlich diejenige, die überrascht hat.

Ihr lang geplanter Besuch tat mir echt gut!

Wir aßen Kuchen und genossen unsere gemeinsame Zeit. Es hat sich für mich wieder ein bisschen wie in der Einführungszeit angefühlt. Am nächsten Morgen reisten die zwei Besucher sehr früh ab und ich ging zur Arbeit. 

Geburtstagskaffee

Bei der Arbeit hatte ich irgendwie erst an diesem Tag Geburtstag. Verschiedene Arbeitskollegen sangen alleine oder zu zweit für mich und umarmten mich. Unter anderem wurde ich in die Apotheke, meinem zukünftigen Arbeitsplatz,  gerufen. Dort sangen eine Schwester und zwei andere Mädchen für mich auf Englisch und Chichewa. Das hat mich unwahrscheinlich doll gerührt und ich musste mir eine kleine Träne verkneifen. Besonders als die Schwester mir dann noch ein kleines Geschenk überreicht hat. Es war ein Rosenkranz aus fünf verschiedenen Farben, welche jeweils für einen Kontinenten stehen.

Ich bin sehr dankbar dafür, diese Herzlichkeit spüren zu dürfen. Es sind immer wieder die Kleinigkeiten, die dafür sorgen, dass ich mich in meinem Kollegium so wohl fühle. Ich bin schon sehr gespannt darauf, was sich so ändern wird, wenn ich dann nächste Woche in der Pharmacy arbeiten werde. 

Davor steht aber erstmal ein Wochenendausflug nach Lilongwe an!!
Tionana,

Ina

​Ndimagwira ntchito kuchipatala 

Ich arbeite im Krankenhaus

Meine erste Arbeitswoche im Krankenhaus ist schon vorbei. Ich kann es kaum fassen, wie schnell die Zeit vergeht! Es spielt sich so langsam der erste Alltag bereits ein. Ich stehe morgens gegen halb sieben auf, frühstücke und gehe zur Arbeit, welche um halb acht beginnt. Dafür muss ich nur die Straßenseite wechseln. Der Arbeitstag beginnt mit der Assembly. Diese ist eine Versammlung aller Krankenhaus Mitglieder. Es wird zunächst gemeinsam gebetet, organisatorisches geregelt und der ein oder andere Witz erzählt. Den Arbeitstag mit allen Kollegen gemeinsam zu starten, fällt mir besonders positiv auf. Am Montag wurde die Assembly dafür genutzt, eine andere Freiwillige und mich dem Personal vorzustellen. Von der ersten Sekunde an wurde ich mit offenen Armen und interessierten Ohren empfangen!
Nach der Versammlung gehe ich zur OBD, meinem Arbeitsplatz für die ersten zwei Wochen. OBD beschreibt die Aufnahme im Krankenhaus. Dort empfange ich dann mit 1-4 anderen Mitarbeitern die Patienten. In der OBD wird die erste Vorarbeit für den Arzt geleistet. Wir messen Werte wie die Körpertemperatur, Blutdruck, Gewicht, Oberarmumfang o.Ä. Diese Werte werden in den ‚Health Passport‘ eingetragen und dem Arzt weitergereicht. 

Da die wenigsten Patienten Englisch sprechen, beinhaltet meine Arbeit automatisch einen Chichewa Crash-Kurs. Je nachdem wie viel los ist, lernen meine Arbeitskollegen dann mit mir zusammen die Sprache. Ich kann mir kaum bessere Kollegen an meiner Seite wünschen! Sie schaffen durch ihre humorvolle und offene Art eine unglaublich angenehme Atmosphäre, in der ich mich sehr wohl fühle! Neben der Sprache kann ich aber noch sehr viel mehr von ihnen lernen! Sie bringen mir die Kultur Stück für Stück näher und beantworten mir jede Frage, die ich habe. Egal, ob es um das Anmachen eines Feuers, die Zubereitung von Mahlzeiten oder deutsche Fußballer geht. In der zweistündigen Mittagspause gehe ich nach Hause, um dort zu Mittag zu essen. Mein Arbeitstag im Krankenhaus endet dann um vier Uhr. 

Nach einer kurzen Erholung machen Anika, Luisa und ich uns dann auf den Weg zum Boarding. Dort erwarten uns die Mädels, mit denen wir wie gewohnt spielen. Innerhalb der Woche bleibt dafür leider nicht so viel Zeit, weil wir zuruckgehen, bevor es dunkel wird. Dies ist leider schon um halb sechs. Folglich essen wir in den Regel um sechs zu Abend und suchen uns jeden Abend eine neue Methode die langen Abendstunden zu verbringen. Meistens verquatschen wir uns und der Abend ist dann plötzlich doch ganz schnell rum, sodass wir letztendlich total müde ins Bett fallen.

Ich bin schon total auf meine nächste Arbeitswoche gespannt und kann kaum erwarten, dass es weiter geht!
Tionana,

Ina